Zur Geschichte der Abteilung

Ende 1996 beschloss auf Betreiben  und Vorschlag vom damaligen Vorsitzenden Alfred Meyer der Vorstand des TuS Aurich-Ost  e.V. die Gründung einer eigenen Bootsportabteilung.
Das war für einen so jungen  Verein mutig.
Damals stand das jetzige Bootshaus als Rohbau noch leer. Die Argonauten, denen eine große Halle zugedacht war, wollte diese nicht annehmen.   Sie forderten einen Neubau am alten Standort. Um einen Leerstand  zu vermeiden, ergriff Alfred Meyer im städtischen Schul- und Sportausschuss die Initiative  und bot an, die Halle durch den  TuS Aurich-Ost e.V. und  einer eigenen Bootsabteilung zu nutzen. Das wurde zustimmend zur Kenntnis genommen.
Danach lud Meyer eine Gruppe interessierter Kanu-Fahrer  um Holger Wessels und Christian Harms zu einer Vorstandssitzung ein. Deren Vorstellungen überzeugten. Dieser Unterstützung sicher beschloss der Vorstand folgerichtig die Gründung einer eigenen Bootsabteilung.  Diese organisierte sich alsbald, wählte Holger Wessels zum Vorsitzenden und bot an, die für den Antrag bei der Stadt nötigen eigenen Boote nachzuweisen.
Zunächst waren die zuständigen Ausschüsse  der Stadt froh, das Problem des leer stehenden Bootshauses gelöst zu haben und stimmten zu. Dann kam aber die Neuwahl des Rates  dazwischen, und im neuen Rat wurden die Argonauten, auf Initiative des Schulleiters der IGS Ulrich Mittelstädt mobilisiert und erneut ins Spiel gebracht. Weil dadurch  jedoch für die große Halle zwei Interessenten Anspruch erhoben, wurde auf Kosten der Stadt diese Halle geteilt  Der TuS willigte ein und nahm den südlichen  Rohbau in Pacht. Diese Einwilligung war  nicht zu umgehen, zumal der Verein  damals nur wenige Bootsfahrer mit eigenen Booten vorweisen konnte. Diese Lösung galt für alle Beteiligten als vorübergehend, bis die Argonauten ein neues Domizil auf dem Großen Set beziehen würden.
Die große Leistung  von Verein und Bootsabteilung, die sich alsbald mit  EMJAK  einen aussagekräftigen Namen gab, war der Ausbau des  nur aus einer Betonhülle bestehenden Bootshauses. Die dafür nicht gerade geringen  Mittel stellte der TuS Aurich-Ost zur Verfügung. Die im Verein noch relativ kleine  Zahl an  Bootssportmitgliedern, ergänzt vom TuS-Vorstand und Zimmermann Johann Carstens, werkelten unermüdlich und mit großem persönlichen Einsatz. Als  Lohn konnten sie am glücklichen Ende der Ausbauphase  ein schmuckes Bootshaus ihr Eigen nennen. Das es nun nach 14 Jahren zu klein geworden ist, bestätigt nur die damaligen mutigen Gründungsbeschlüsse. Nach Auszug der Argonauten aus dem geteilten Bootshaus kann jetzt der TuS diesen Teil übernehmen.
Aus der  jungen  Bootssportsabteilung entwickelten sich die  heutigen Schwerpunkte Seekajak, Kanupolo und Kajakwandern. Landkreis, Sparkasse  und weitere  Sponsoren halfen mit, einen beachtlichen Eigenbestand an Booten aufzubauen.